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Manuelle Behandlung der Hüfte auf der Behandlungsliege

Therapien

In unserer Praxis kommen verschiedene physiotherapeutische und osteopathische Behandlungsmethoden zum Einsatz. Vier Schwerpunkte stellen wir Ihnen auf den folgenden Seiten näher vor. Welche Therapie für Ihre individuelle Situation am besten geeignet ist, klären wir gemeinsam in einem persönlichen Gespräch.

Schwerpunkte

Osteopathie

Das wichtigste Instrument der osteopathischen Medizin sind die Hände und das Verständnis für die Wechselwirkungen der Körpersysteme. Ziel ist es, die Selbstregulation des Körpers zu unterstützen.

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Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie ist eine spezielle Form der Physiotherapie. Sie befasst sich vor allem mit dem gezielten Untersuchen und Behandeln von Schmerzen und Problemen im Gelenk-, Muskel- und Nervensystem.

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Weitere Verfahren

Mc Kenzie Therapie

Am Ende des 19. Jahrhunderts galten die Osteopathie und die Chiropraktik als besonders erfolgreich in der Behandlung von Kreuzschmerzen. Beide gingen davon aus, dass mechanische Störungen am Gelenksystem am besten mechanisch behandelt werden, durch Mobilisation oder Manipulation.

Mc Kenzie, ein neuseeländischer Physiotherapeut, entwickelte ein Behandlungskonzept, das den Patienten befähigt, sich selbst zu therapieren. Er selbst formulierte es so: „Dem Patient soll zusätzlich die seinen Symptomen entsprechende Behandlung beigebracht werden. Er soll voll Selbstvertrauen und unabhängig vom Therapeuten mit Kreuzschmerzen umgehen.“

Wie gut die Selbstbehandlung gelingt, hängt davon ab, ob der Patient dafür geeignet ist, wie regelmäßig er die Heimübungen macht und wie gut er seine Haltung kontrolliert. Die Anwendung ist einfach und kostengünstig.

Matrix-Rhythmus-Therapie

Die Matrix-Rhythmus-Therapie ist aus der zellbiologischen Grundlagenforschung hervorgegangen, aus der Matrix-Forschung an der Universität Erlangen unter Dr. med. Ulrich G. Randoll.

Dem Konzept liegt folgende Vorstellung zugrunde: Alle Körperzellen sind von der extrazellulären Matrix umgeben, ähnlich wie Fische vom Wasser. Diese Matrix versorgt die Zellen und transportiert Abfallstoffe ab. Die dafür nötige Pump- und Saugwirkung entsteht durch rhythmische Schwingungen der Skelettmuskulatur. Bei Schmerzen geraten diese Schwingungen aus dem Takt. Hier setzt die Matrix-Rhythmus-Therapie an.

Fußreflexzonenmassage

Die Massage der Reflexzonen des Fußes war bereits 1920 eine bekannte Behandlungsmethode. Die Vorstellung, dass der Mensch — ähnlich den Meridianen — in Zonen eingeteilt ist, stammt von Dr. Fitzgerald aus den USA. Er übertrug diese Zonen auf den Fuß, der nach dieser Vorstellung den sitzenden Menschen abbildet: Zehen entsprechen dem Kopf, die Ferse der Beckenregion, der Unterschenkel den Beinen.

Die Organe werden dabei der Fußsohle zugeordnet, Knochen, Muskeln und Nerven dem Fußrücken. Nach diesem Konzept wird über den Fuß der ganze Mensch behandelt.

Eine Behandlung dauert mindestens 30 Minuten. Anschließend sollte eine Nachruhe von 15 bis 20 Minuten folgen.

Elektrotherapie

Als Elektrotherapie bezeichnet man die medizinische Anwendung des elektrischen Stroms. Je nach Erkrankung werden ein oder mehrere Körperteile mit unterschiedlichen Stromformen behandelt. Zum Einsatz kommen galvanische sowie nieder-, mittel- und hochfrequente Ströme.

Ziel der Behandlung ist es, die Durchblutung zu fördern, die Muskelaktivität anzuregen, Nerven und Nervenleitung zur Schmerzlinderung zu beeinflussen, Haut und tiefer gelegenes Gewebe zu erwärmen und Stoffwechselprozesse anzuregen.

Fango, Naturmoor, Eis

Bei der thermischen Therapie wird dem Körper durch Wärme- oder Kälteanwendungen Wärme zugeführt oder entzogen. Die Wärmetherapie erfolgt als heiße Rolle, Fango-Paraffin oder Naturmoor.

Naturmoor speichert Wärme und gibt sie — anders als ein Wasserbad — nur sehr langsam und gleichmäßig ab, was den Kreislauf schont. Es wird bei Verspannungen und zur Entspannung eingesetzt.

Eisanwendungen erfolgen als örtlich angelegte Eispackungen. Ziel ist es, Entzündungen entgegenzuwirken und Schwellungen zu verringern.

Kinesio Tape

Das Kinesio Tape ist ein elastisches Klebepflaster. Die Methode wurde in den 1970er-Jahren von Dr. Kenzo Kase entwickelt, einem japanischen Chiropraktiker.

Dem Konzept liegen zwei Prinzipien zugrunde: Zum einen sollen durch Reizung von Rezeptoren in der Haut körpereigene Schmerzdämpfungssysteme angesprochen werden. Zum anderen soll die Stimulation von Rezeptoren in den Gelenken das Bewegungsgefühl verbessern.

Das Tape kann mehrere Tage getragen werden, ohne die Haut zu reizen.

Massagen

Wir bieten klassische Rückenmassagen (15 bis 30 Minuten), Gesichtsmassagen (20 Minuten) und Fußreflexzonenmassagen (30 Minuten) an.

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